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Kunststoff-Morphologie
Jedes Material hat seine Seele
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Kunststoffteile mit einem gesunden Materialgefüge zeigen eine hohe Homogenität und einen ausgeglichenen Spannungshaushalt.
Die folgenden fünf Beispiele zeigen Ihnen gesunde Gefügebilder von
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| DAS GLEICHMÄSSIGE Gefügebild des Polyamid 6 (PA 6) zeigt eine hohe Kristallinität
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| DIE "SCHMIERDEPOTS", eingebettet in einem Polyamid 66 sind deutlich zu erkennen. Sie sind gefüllt mit dem weichen Polyethylen (PA 66 PE)
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| DER MIKROTOMSCHNITT zeigt den spannungsarmen Rand eines zerspanten Fertigteiles aus Polyacetal (POM) |
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| GUTES GEFÜGE und ausgebildete Randzone eines Gehäuseteils aus Acrylnitril/Butadien/Styrol (ABS) |
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| DIE QUALITÄTSKONTROLLE mit dem Mikrotom zeigt, die Kurzglasfasern sind gleichmäßig im mod. Polyphenylenoxid (PPO GF30) verwirbelt, wichtig für die Belastbarkeit des Bauteils
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Fehlererkennung mit Doppelbrechung
Spannungsfelder und Fließstrukturen
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Nicht nur der chemische Aufbau, sondern in starkem Maße auch die Verarbeitung beeinflussen die Funktionstüchtigkeit des Kunststoffteiles.
Für teilkristalline Kunststoffe ist die Morphologie, auch Plastographie, eine wertvolle Hilfe, um spritzgusstechnische Vorgänge ablesen zu können. Die Morphologie lässt uns in die Kunststoffteile hineinschauen und Zusammenhänge lernen, die dem normalen Betrachter verborgen bleiben.
Eine Tatsache, die zur Optimierung der Verarbeitung beiträgt und die Qualitätssicherung verbessert.
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| SPANNUNGSFELD im Zahnkopf eines Stirnrades aus Polyacetal (POM). Sichtbar gemacht durch Doppelbrechung
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| DIE UMLENKUNG in diesem Bauteil aus Polyamid 66 (PA 66) verursacht ein Spannungsfeld. Entdeckt durch Anwendung der Doppelbrechung
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| DIE FLIESS-STRUKTUR in der Zahnflanke und das Spannungsfeld sind deutlich erkennbar
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| DAS FEINKRISTALLINE Gefüge eines spritzgegossenen Zahnrades aus Polyamid 6 (PA 6) wird durch ein Spannungsfeld im Zahnfuß gestört
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| EIN ZAHNFUSS mit leicht erkennbarem Spannungsfeld und einer deutlichen Fließstruktur
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